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Aktuelle CDs

Wer nicht immer die selben Weihnachtslieder hören möchte, dem weiß Christiane Karg guten Rat.

Ihre CD »Licht in die Welt« erschien rechtzeitig zum Fest 2021.


Elina Garancas Auftritte in den Konzerten der Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann in Salzburg 2020/21 sind unter Musikfreunden bereits legendär. DG brachte die Mitschnitte (Mahler Wagnner) nun gesammelt auf CD heraus.


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Neuigkeiten

Der 33jährige Chilene Jonathan Tetelman ist der sicherste Kandidat für einen Spitzenplatz auf den internationalen Sänger-Rankings. Der Tenor macht rasant Karriere, hat bereits einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon in der Tasche und absolviert 2022 ein bemerkenswertes Pensum an Debüt-Auftritten. Die erste CD erscheint mitte kommenden Jahres. Neugierige können Tetelman aber jetzt schon online einem »Hörtest« unterziehen. zum Artikel


Für freundliche Schlagzeilen sorgte zuletzt immer wieder der junge russische Bariton Boris Pinkhasovich. In München brillierte er in der Einstandsproduktion des neuen Intendanten mit Schostakowitsch Gogol-Groteske Die Nase, in Wien singt er zur Zeit den Marquis Posa in Verdis Don Carlos. Boris Pinkhasovich im Gespräch

IM FOKUS

DIE WAHRHEIT ÜBER

Bachs Weihnachtsoratorium


Erstens ist es kein Oratorium, sondern eine Sammlung von sechs Kantaten, die zu Bachs Zeiten an unterschiedlichen Tagen der Zeit um Weihnachten und Neujahr bis zum Dreikönigsfest aufgeführt wurden.

Zweitens hat Bach das Werk großteils nicht komponiert, sonden kompiliert und zwar mehrheitlich aus Vokalwerken, die er zur Feier höchst weltlicher Anlässe komponiert hatte.

Drittens sind für den Kenner im Weihnachtsoratorium deshalb einige Passagen auszumachen, in denen Wort und Ton keineswegs so geschmeidig übereinstimmen wie sonst beim strengen Thomaskantor gewohnt.

Die Hintergründe erfahren SINKOTHEK-ABONNENTEN im Sinkophon über das Weihnachtsoratorium: Klicken Sie hier auf die START-TASTE:

Bachs Weihnachtsrätsel

Wer war Jaromir Weinberger? Jahrzehntelang war es still um ihn, in jüngster Zeit aber hört man den Komponistennamen Jaromir Weinberger immer öfter. Berlin spielte, viel beachtet, seinen Operette »Frühlingsstürme« in einer Inszenierung Barrie Koskys (mittlerweile auf DVD greifbar) und Graz zeigt im Advent 2021 die einst viel gespielte Oper »Schwanda, der Dudelsackpfeifer.« Spannend und tragisch die Biographie des in der Zwischenkriegszeit immens beliebten Komponisten, der 1933 ins Exil getrieben wurde und nie wieder den Anschluß fand.

Die Presse · Wer war Jaromir Weinberger?